Zweite Behindertensession am 21. Oktober 2026 im Bundeshaus

06.02.2026 | von Pro Infirmis

Uhr Lesezeit: 2 Minuten


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Fotograf: Sandro Imhasly

06.02.2026, Am 21. Oktober 2026 findet auf Einladung von Nationalratspräsident Pierre-André Page die zweite Behindertensession im Bundeshaus statt. Die Session wird von Pro Infirmis im Rahmen des Projekts Forum22 organisiert und folgt auf die erste Behindertensession im Jahr 2023. Sie soll die Inklusion und die politische Vertretung von Menschen mit Behinderungen in der Schweiz dauerhaft stärken.


Nationalratspräsident Pierre-André Page führt eine Tradition weiter, die 2023 mit der ersten Behindertensession begründet wurde. Er lädt in diesem Jahr Vertreter*innen mit Behinderungen zur Teilnahme an der zweiten Behindertensession im Bundeshaus ein. "Als Präsident des Nationalrats freue ich mich darauf, diese Sitzung für Menschen mit Behinderungen am 21. Oktober 2026 im Bundeshaus zu organisieren und mich mit ihnen über politische Themen auszutauschen."

Pro Infirmis organisiert diese Session im Rahmen des Forum22: einem Netzwerk, das politisch engagierte Menschen mit Behinderungen in der ganzen Schweiz zusammenbringt und unterstützt. "Unser Ziel ist es, dass Menschen mit Behinderungen an politischen Entscheidungen teilhaben können. Wir freuen uns deshalb sehr, diese wichtige politische Veranstaltung ausrichten zu dürfen", erklärt Felicitas Huggenberger, Direktorin von Pro Infirmis.

Eine Session im Zeichen der politischen Aktualität

Die Behindertensession findet im Jahr 2026 statt, in dem die Inklusion ein großes Thema ist. Pro Infirmis wird in diesem Sommer den "Inklusionsindex 2026" vorstellen: die zweite Ausgabe einer repräsentativen Studie zur Inklusion, wie sie Menschen mit Behinderungen erleben. Auf der politischen Ebene wird der Bundesrat in wenigen Wochen seinen Gegenvorschlag zur Inklusionsinitiative vorstellen, der danach vom Parlament behandelt wird.

Eine erste Ausgabe mit konkreten politischen Auswirkungen

Die erste Behindertensession fand am 24. März 2023 statt. Teilgenommen haben 44 Menschen mit Behinderungen, die symbolisch 22 Prozent der Sitze im Parlament einnahmen, was dem Anteil der Menschen mit Behinderungen in der Schweizer Bevölkerung entspricht. An dieser Session wurden konkrete politische Forderungen gestellt, von denen einige vom Parlament aufgegriffen und angenommen wurden.

Teilnahmebedingungen

Menschen mit Behinderungen können sich demnächst auf der Webseite von Pro Infirmis um eine Teilnahme bewerben. Die 44 Sitze werden im Rahmen einer Online-Wahl unter allen Kandidierenden vergeben. Das Präsidium der Session wird danach aus den Reihen der gewählten Parlamentarier*innen bestimmt.

Pressekontakt:
Camilla Bischofberger
Verantwortliche Public Affairs und Mediensprecherin
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Pro Infirmis führt in der ganzen Schweiz Beratungsstellen und unterstützt Menschen mit körperlichen, kognitiven und psychischen Beeinträchtigungen.

Als gemeinnütziger Verein mit Sitz in Zürich ist Pro Infirmis politisch unabhängig und konfessionell neutral. Mit unseren Dienstleistungen fördern wir das selbstständige und selbstbestimmte Leben von Menschen mit Behinderungen.

Pro Infirmis setzt sich dafür ein, dass Menschen mit Behinderungen aktiv am sozialen Leben teilnehmen können und nicht benachteiligt werden. Dieses Ziel möchten wir gemeinsam mit den Betroffenen erreichen.

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Quelle: Pro Infirmis, Pressemitteilung

Originalartikel publiziert auf: Zweite Behindertensession am 21. Oktober 2026 im Bundeshaus