Im Juni steigen in der Regel nicht nur die Temperaturen, sondern auch die Sonnenstunden. Daten zeigen, dass heute in den meisten Gebieten Deutschlands mehr Sonnenstunden gemessen werden als in den letzten Jahrzehnten. Mehr Sonnenstunden bedeuten, dass UV-Strahlung während längerer Zeit ungehindert die Erdoberfläche erreicht. Umso wichtiger ist es, unsere Haut wirksam vor UV- Strahlen zu schützen.
UV-Schäden der Haut summieren sich über die Jahre und können nicht rückgängig gemacht werden. In Deutschland ist die Hautkrebsrate höher als in vielen anderen Ländern. Jedes Jahr erhalten mehrere tausend Menschen die Diagnose schwarzer Hautkrebs (Melanom). «Das Thema Sonnenschutz ist wichtig: Wer seine Haut richtig schützt, kann sein Hautkrebsrisiko senken», sagt Joëlle Jufer, Präventionsspezialistin bei der Krebsliga.
Wie lässt sich die Sonne genießen und gleichzeitig die Haut schützen? Am besten sucht man zwischen 11 und 15 Uhr, wenn die UV-Strahlung am stärksten ist, den Schatten auf, denn Schatten ist der beste Sonnenschutz. An zweiter Stelle folgt Kleidung. «Mit Kleidern bedeckte Körperstellen bleiben den ganzen Tag über konstant geschützt. Guten Schutz bieten ein T-Shirt, das die Schultern bedeckt, ein Hut mit breiter Krempe, der Stirn, Nase, Ohren und Nacken schützt, sowie eine Sonnenbrille. Für Kleinkinder empfehlen wir UV-Schutzkleidung», erklärt Joëlle Jufer. Bei Sonnencreme gilt: Ergänzend auf unbedeckten Körperstellen großzügig auftragen und ein Produkt mit mindestens Lichtschutzfaktor (LSF) 30 und UVA-Zeichen verwenden.
Die wichtigsten Sonnenschutztipps
Mit diesen drei Tipps schützen Sie sich am wirkungsvollsten:
1. Schatten ist der beste Sonnenschutz – zwischen 11 und 15 Uhr die direkte Sonneneinstrahlung meiden.
2. Kleider, Hut und Sonnenbrille tragen – schützt die Haut zuverlässiger als Sonnencreme.
3. Sonnenschutzmittel regelmäßig und in genügender Menge auftragen – mit mindestens LSF 30 und UVA-Zeichen.
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