Lesezeit: 2 Minuten
Swissmechanic begrüßt den jüngsten Entscheid des Obersten Gerichtshofs, der die Einführung zusätzlicher Strafzölle in Frage stellt. Es unterstreicht die Bedeutung rechtsstaatlicher Verfahren und verlässlicher Rahmenbedingungen im internationalen Handel. Für exportorientierte KMU der MEM- Industrie ist dies ein wichtiges Signal.
Gleichzeitig bleibt die Situation volatil. Die Möglichkeit weiterer handelspolitischer Maßnahmen sowie alternative Wege zur Einführung von Zöllen sorgen weiterhin für Unsicherheit. Für viele Unternehmen stellt sich deshalb nicht nur die Frage nach konkreten Marktzugängen, sondern nach der generellen Planbarkeit ihrer internationalen Geschäftstätigkeiten.
Diese Unsicherheit wirkt sich direkt auf Investitions- und Standortentscheidungen aus. Gerade für kleinere und mittlere Unternehmen, die langfristig planen müssen, sind stabile und berechenbare Rahmenbedingungen zentral. Eine Phase anhaltender Unklarheit kann dazu führen, dass Investitionen verzögert oder ganz zurückgestellt werden – mit entsprechenden Folgen für Innovation, Beschäftigung und Wettbewerbsfähigkeit.
„Der Entscheid ist ein positives Signal für den regelbasierten internationalen Handel. Gleichzeitig bleibt die Unsicherheit hoch. Für unsere KMU sind nicht einzelne Zölle das größte Problem, sondern die fehlende Planbarkeit. Investitionen in neue Technologien und Kapazitäten brauchen Stabilität – und genau diese fehlt aktuell.“
Medienkontakte
Für Fragen und Auskünfte stehen Ihnen
zur Verfügung:
Erich Sannemann
Direktor Swissmechanic
e.sannemann@swissmechanic.ch
T: +41 71 626 28 45
M: +41 79 661 44 78 (Deutsch)
Nicola Roberto Tettamanti
Präsident Swissmechanic
nicola.tettamanti@tecnopinz.com
+41 91 946 40 70
+41 79 419 01 14 (Italienisch, Französisch und Deutsch)
Hinweis der Redaktion: Die Bildrechte liegen beim jeweiligen Herausgeber.
Swissmechanic ist der Arbeitgeberverband (Politik, Wirtschaft, Bildung) der KMU in der MEM- Branche (Maschinen, Elektro und Metall). Angeschlossen sind die mechanisch-technischen und elektrotechnisch-elektronischen Berufsgruppen sowie Branchen- und Fachorganisationen der Schweiz und des Fürstentums.
Schwerpunktmäßig richtet sich die Swissmechanic-Verbandspolitik nach den Bedürfnissen der Klein- und Mittelbetriebe (KMU-Betriebe), seien dies Zulieferer, Hersteller eigener Produkte oder Dienstleister. Der Verband wurde am 17. Juni 1939 auf dem Gelände der Landesausstellung in Zürich gegründet.
Die Dachorganisation Swissmechanic umfasst 13 selbständige Sektionen, eine nationale Organisation (Swissmechanic Schweiz in Weinfelden, TG) und zusätzlich assoziierte Organisationen.
Hinweis: Der Über-uns-Text stammt aus öffentlichen Quellen oder aus dem Firmenporträt auf HELP.ch.
Quelle: Swissmechanic Schweiz, Pressemitteilung
Originalartikel publiziert auf: US-Gerichtsentscheid zu Strafzöllen ist positives Signal - Unsicherheit bleibt hoch