Swissmechanic begrüßt den jüngsten Entscheid des Obersten Gerichtshofs, der die Einführung zusätzlicher Strafzölle in Frage stellt. Es unterstreicht die Bedeutung rechtsstaatlicher Verfahren und verlässlicher Rahmenbedingungen im internationalen Handel. Für exportorientierte KMU der MEM- Industrie ist dies ein wichtiges Signal.
Gleichzeitig bleibt die Situation volatil. Die Möglichkeit weiterer handelspolitischer Maßnahmen sowie alternative Wege zur Einführung von Zöllen sorgen weiterhin für Unsicherheit. Für viele Unternehmen stellt sich deshalb nicht nur die Frage nach konkreten Marktzugängen, sondern nach der generellen Planbarkeit ihrer internationalen Geschäftstätigkeiten.
Diese Unsicherheit wirkt sich direkt auf Investitions- und Standortentscheidungen aus. Gerade für kleinere und mittlere Unternehmen, die langfristig planen müssen, sind stabile und berechenbare Rahmenbedingungen zentral. Eine Phase anhaltender Unklarheit kann dazu führen, dass Investitionen verzögert oder ganz zurückgestellt werden – mit entsprechenden Folgen für Innovation, Beschäftigung und Wettbewerbsfähigkeit.
„Der Entscheid ist ein positives Signal für den regelbasierten internationalen Handel. Gleichzeitig bleibt die Unsicherheit hoch. Für unsere KMU sind nicht einzelne Zölle das größte Problem, sondern die fehlende Planbarkeit. Investitionen in neue Technologien und Kapazitäten brauchen Stabilität – und genau diese fehlt aktuell.“
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