Die Studie legt dar, dass der Trend zu immer größeren Autos bis 2040 europaweit zu rund 2600 zusätzlichen Todesfällen unter verletzlichen Verkehrsteilnehmenden führen könnte. Für SP- Nationalrätin Brenda Tuosto, Mitglied des VCS-Zentralvorstands, ist diese Entwicklung ein Alarmsignal: „Besonders für Kinder, Fußgänger*innen und Radfahrende werden große Fahrzeuge zu einem zunehmenden Risiko. Kinder werden vor hohen Fahrzeugfronten übersehen; breitere Autos haben zur Folge, dass der Überholabstand zu Fahrrädern schmaler wird. Wir riskieren noch mehr Schwerverletzte und Tote im Straßenverkehr.“
Parkplatzabbau wegen zu großer Autos
Die Studie stellt überdies fest: Durch das ständige Wachstum der durchschnittlichen Autolänge wird auch immer mehr Parkraum je Fahrzeug beansprucht. „Das ist ein Paradox“, meint Brenda Tuosto: „Die Schweiz weist bereits heute einen SUV-Anteil auf, der mit dem der USA vergleichbar ist. Aber je größer die Autos werden, desto weniger davon finden noch Platz.“
Der VCS warnt vor einer möglichen Folge dieses Trends: Die T&E-Studie zeigt, dass der Wegfall von Parkplätzen dazu führen könnte, dass andere städtische Flächen in Parkraum umgewandelt werden. Das hätte Folgen für Fußgänger*innen und Radfahrende – aber auch für den Anteil von Natur- und Grünflächen.
Für VCS-Zentralvorstandsmitglied Brenda Tuosto ist hier eine klare Grenze erreicht: „Der öffentliche Raum darf nicht weiter dem Autoverkehr geopfert werden – die weitere Zubetonierung gehört dringend gestoppt.“ Wer den öffentlichen Raum fair nutzen wolle, müsse verhindern, dass Autos immer mehr Fläche beanspruchen. T&E fordert darum, die durchschnittliche Autogröße zu reduzieren – zurück auf das Niveau von 2015.
Für weitere Auskünfte stehen zur Verfügung:
- Brenda Tuosto, Mitglied Zentralvorstand und Nationalrätin SP/VD, +41 79 509 58 37 - Medienstelle VCS, +41 79 708 05 36, medien@verkehrsclub.ch
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