Die Nachfrage nach den Leistungen des KSW ist 2025 erneut gestiegen. Insgesamt behandelten die KSW-Mitarbeitenden 31’982 Personen stationär (+3,4 %) und führten 362’911 ambulante Konsultationen durch (+5,7 %). Die Entwicklung ist vorwiegend auf das Bevölkerungswachstum in der Region zurückzuführen. Zudem verzeichnete das KSW ein erfreuliches Wachstum bei den Überweisungen durch niedergelassene Ärztinnen und Ärzte.
Das KSW optimierte Prozesse und setzte die eingeschlagene Strategie konsequent um. Auch bei gestiegenen Behandlungszahlen blieb die Versorgungsqualität hoch, was die Ergebnisse der verschiedenen Patientenzufriedenheitsbefragungen zeigen.
Zurück in der Gewinnzone
Das KSW weist einen Unternehmensgewinn von CHF 55,1 Mio. aus. Darin enthalten ist eine Tarif-Nachverrechnung aufgrund der 2025 erzielten Tarifabschlüsse: Sie betrifft die Jahre 2020 bis 2024 und führt zu einem Mehrertrag von CHF 37,9 Mio. Die EBITDA-Marge beträgt 12,0 %. Ohne Tarif-Nachverrechnung liegt der Gewinn bei CHF 17,2 Mio. und die EBITDA-Marge bei 7,3 % (Vorjahr 2,1 %).
«Mit dem Turnaround haben wir eine entscheidende Phase abgeschlossen. Das Finanzergebnis 2025 zeigt klar: Medizinische Qualität und wirtschaftliche Stabilität sind kein Gegensatz, sondern das Resultat einer klaren Strategie und konsequenter operativer Umsetzung», resümiert Guido Speck, CEO des KSW.
Schwerpunkte für bedarfsgerechte Entwicklung
In einer neuen Unternehmensstrategie hat das KSW 2025 erstmals seine Ausrichtung als Zentrumsspital definiert: Innerhalb seines umfassenden Angebots setzt es Schwerpunkte in den Bereichen Geburtshilfe, Tumorbehandlung und Altersmedizin. Die strategische Fokussierung ermöglicht dem KSW, gezielt zu investieren. 2026 gelte es nun, die erreichten Fortschritte zu festigen, so CEO Guido Speck: «Wir sichern die Profitabilität und stärken unsere Investitionskraft.»
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