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In wirtschaftlich angespannten Zeiten ist es bei der Schweizer Zucker AG zwischen den GAV- Vertragspartnern zum Handschlag gekommen. Am 2. September in Frauenfeld und tags darauf in Aarberg haben die Beschäftigten der Schweizer Zucker AG dem überarbeiteten Gesamtarbeitsvertrag zugestimmt. Nach mehreren Verhandlungsrunden konnten sich die Parteien auf verschiedene Veränderungen, die auch die Anliegen der Mitarbeitenden berücksichtigen, einigen.
Gute Lösungen trotz schwierigem Umfeld
Die Industrie in der Schweiz steht unter Druck. Neben unberechenbaren Zollstrategien wirken sich auch die geopolitischen Unruhen auf den Markt aus. Beim Zucker zeigt sich dies in historisch tiefen Preisen, was die Ertragsseite jeder Zuckerfabrik signifikant beeinflusst. Dennoch konnten unter diesen Vorzeichen in den Verhandlungen gute Lösungen gefunden werden, wie z.B. die Regelung der bezahlten Umkleidezeit und Schichtübergabe, was ein langjähriges Anliegen der Arbeitnehmenden war.
Zufriedenstellend für beide Seiten
Der erfolgreiche Abschluss wird von der Gewerkschaft Unia und dem Kaufmännischen Verband Bern begrüsst. „Die Verhandlungen wurden auf Augenhöhe geführt und es konnten gute Lösungen bei der Umkleidezeit, den Schichtübergaben und Pausen gefunden werden, welche sich für die Beschäftigten positiv auswirken werden“, sagt Corinne Schärer, Branchenleiterin Lebensmittelindustrie der Unia. Auch seitens Schweizer Zucker AG zeigt man sich zufrieden. „Wir konnten verschiedene Bereinigungen vornehmen und Vorgaben der aktuellen Zeit anpassen. Mit verschiedenen Kompromissen stehen wir zu fairen Arbeitsbedingungen und bleiben damit eine verantwortungsvolle Arbeitgeberin für die Ostschweiz und das Berner Seeland“, so der CEO Oliver Nussli nach Bekanntwerden der Zustimmung.
Auskunft für Medienschaffende
Raphael
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Corinne Schärer, Unia, Telefon: +41 79 219 94 20
Andrea Frost-Hirschi, Kaufmännischer Verband Bern, Telefon: +41 79 211 22 69
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Die Zuckerfabriken Aarberg und Frauenfeld AG (ZAF) verarbeitet als einziges Unternehmen in der Schweiz Zuckerrüben und versorgt den Schweizer Markt mit Zucker und den anfallenden Futtermitteln. Der ZAF kommt dadurch hinsichtlich Menge, Qualität und Lieferbereitschaft eine marktführende Position zu.
Eine Ausweitung der Aktivitäten in verwandte Gebiete wird angestrebt. Unsere Produkte erfüllen die hohen Anforderungen der in der Schweiz produzierenden Lebensmittelindustrie an die Lebensmittelsicherheit. Besonderen Wert legen wir auf die stetige Verbesserung unserer Prozesse und Produkte. Verlässliche zertifizierte Produktionsstandards und die Rückverfolgbarkeit unserer Produkte unterstützen uns dabei in hohem Maße.
Die gesamte Produktionskette zur Gewinnung von Schweizer Zucker ist nach ökologischen Gesichtspunkten ausgerichtet. Der Zuckerrübenanbau folgt einer geregelten, gesunden Fruchtfolge. Bei den Produktionsprozessen werden der Energieverbrauch und die Immissionen minimiert und die Betriebsmittel in umweltverträglichen Kreisläufen wiederverwendet.
Hinweis: Der Über-uns-Text stammt aus öffentlichen Quellen oder aus dem Firmenporträt auf HELP.ch.
Quelle: Schweizer Zucker AG, Pressemitteilung
Originalartikel publiziert auf: Schweizer Zucker AG mit erfolgreichen GAV-Verhandlungen