Prof. Dr. med. Christian Fankhauser wechselt vom Luzerner Kantonsspital ans KSW. Dort war er zuletzt als Leitender Arzt in der Urologie tätig. Zudem wirkt er als Professor an der Universität Luzern sowie als Vizepräsident des Swiss Cancer Institute (ehemals SAKK) in der Sektion Uroonkologie.
Christian Fankhauser verfügt über langjährige Erfahrung in der roboterassistierten und offenen Chirurgie: Nach dem Studium und der Promotion an der Universität Zürich führte ihn sein beruflicher Weg unter anderem an das KSW, Universitätsspital Zürich sowie Clara Spital Basel. Seine Spezialisierung in der Uroonkologie vertiefte er im Rahmen eines Fellowships am Christie Hospital in Manchester und am Royal Marsden Hospital in London. Zusätzlich besitzt Christian Fankhauser die europäische Roboter-Chirurg-Zertifizierung (ERUS) und den Schwerpunkttitel operative Urologie FMH.
"Mit seiner ausgewiesenen Expertise in der komplexen roboterassistierten und offenen Chirurgie bringt Christian Fankhauser wichtige Kompetenzen für die Weiterentwicklung der Urologie am KSW mit", sagt Prof. Dr. med. Stefan Breitenstein, CMO des KSW.
Christian Fankhauser tritt die Nachfolge von Prof. Dr. med. Hubert John an, der während mehr als 16 Jahren die Klinik für Urologie als Chefarzt leitete und maßgeblich weiterentwickelte. Er verlässt das KSW im Zuge seiner Pensionierung. Hubert John trieb die Einführung roboterassistierter Operationstechniken in der Urologie entscheidend voran. "Wir danken Hubert John für sein außerordentliches Engagement und seine herausragenden Leistungen für unsere Urologie", so Stefan Breitenstein.
Die Klinik für Urologie am KSW genießt einen überregionalen Ruf als hochmoderne Fachklinik. Jährlich behandelt das interdisziplinäre Team über 13.000 ambulante und rund 2.600 stationäre Patientinnen und Patienten. Dafür setzen die Spezialistinnen und Spezialisten modernste Diagnose- und Therapieverfahren ein, darunter auch die Roboterchirurgie. Die Klinik für Urologie beteiligt sich aktiv an der Entwicklung und Einführung neuer Techniken und Methoden, wovon Patientinnen und Patienten profitieren. Auch in der klinischen Forschung ist die Urologie national und international vernetzt.
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