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Reinelektrische Modelle (BEV) und vor allem Plug-in-Hybride (PHEV) sind auf Wachstumskurs
Gegenüber dem Vorjahresquartal haben die sogenannten Steckerfahrzeuge (BEV und PHEV) um 37,6 Prozent zugelegt. Sie machen in diesem Jahr ein Drittel der Neuzulassungen aus. Damit setzen sich die Antriebstrends fort: Während reine Diesel-Personenwagen seit Januar mehr als ein Viertel unter dem Vorjahresniveau liegen (-26,8 Prozent), verzeichnen Plug-in-Hybride ein starkes Wachstum von 31,3 Prozent - nahezu ein Drittel mehr als im Vergleichszeitraum 2025. Dieses Wachstum ist auch Ausdruck der anhaltenden Zurückhaltung gegenüber der Elektromobilität in Reinform. Reinelektrische Antriebe (BEV) haben seit Anfang Jahr um moderate 6,3 Prozent zugelegt. Offenbar ist das Vertrauen in das Ökosystem Elektromobilität bei vielen potenziellen Käufern noch nicht groß genug, obwohl die Reichweiten der E-Autos zunehmen und diese auch preislich immer attraktiver werden.
Diese Haltung ist verständlich: Mehr als 60 Prozent der Haushalte wohnen zur Miete und die allermeisten können bisher nicht zuhause laden. Auch die Strompreise bleiben hoch. Hier besteht weiterhin dringender Handlungsbedarf, wenn die Schweiz ihre Klimaziele erfüllen soll.
Thomas Rücker, Direktor von auto-schweiz, ordnet die Entwicklung ein:
"Die aktuellen Zahlen sind ermutigend, obwohl sie sich nach wie vor auf tiefem Niveau befinden. Die nächsten Monate werden zeigen, ob die Erholung von Dauer ist. Es ist damit zu rechnen, dass die Treibstoffkostenentwicklung einen wachsenden Einfluss haben wird. Die Branche hofft weiterhin auf eine stärkere Nachfrage, damit dem alternden Fahrzeugpark entgegengewirkt wird. Eine schnelle Erneuerung des Wagenparks hilft, die Emissionen im Straßenverkehr zu senken, und dank der modernen Assistenzsysteme die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer zu erhöhen."
Die detaillierten Zahlen nach Marken stehen auf www.auto.swiss zur Verfügung. Die Auswertungen von auto-schweiz basieren auf Erhebungen des Bundes, die Daten sind möglicherweise vorläufig und nicht abgeschlossen.
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Quelle: auto-schweiz Vereinigung Schweizer Automobil-Impor, Pressemitteilung
Originalartikel publiziert auf: Plus im März beschert Automarkt kleinen Lichtblick