Manor Kunstpreis 2027: Die Preisträgerinnen und Preisträger der 45. Ausgabe stehen fest

26.06.2026 | von Manor AG

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26.06.2026, Basel - Die Jurys des Manor Kunstpreises 2027 sind zusammengetreten und haben die Preisträger*innen der 45. Ausgabe bestimmt. Die ausgezeichneten Künstler*innen sind: Paula Santomé für den Kanton Basel-Stadt, Davide-Christelle Sanvee für Genf, Livio Casanova für Graubünden, Amanda Camenisch für Schaffhausen und Caterina De Nicola für den Kanton Zürich. Manor gratuliert den Preisträger*innen herzlich, die sich nun der Vorbereitung ihrer jeweiligen Ausstellungen widmen.


Bei dieser 45. Ausgabe des Manor Kunstpreises knüpfen die Preisträger*innen an die Tradition eines Preises an, der Jahr für Jahr die Vielfalt und die Vitalität des zeitgenössischen Kunstschaffens in der Schweiz ins Rampenlicht rückt. Ob Installation, Performance, Skulptur, Malerei oder Klang: Ihre Werke setzen sich mit Erinnerung, Identität, Wandel und den Erzählungen unserer Gesellschaft auseinander.

Dank des Manor Kunstpreises erhält jede Künstlerin und jeder Künstler eine Einzelausstellung in einer renommierten Institution ihrer*seiner Region sowie eine Publikation im Jahr 2027. Damit bekräftigt Manor ihr nachhaltiges Engagement für die junge zeitgenössische Kunstszene der Schweiz.

Die Ernennung der Preisträgerin oder des Preisträgers aus dem Kanton St. Gallen wird auf das Frühjahr 2027 verschoben, und ihre oder seine Werke werden im Rahmen des Manor Kunstpreises 2028 ausgestellt.

Im Kunstmuseum Basel wird der Manor Kunstpreis an Paula Santomé verliehen. Die 1994 in Spanien geborene Künstlerin lebt und arbeitet in Basel. Sie hat einen Master in Fine Arts vom Institut Art Gender Nature der Kunsthochschule Basel und hat ihre Arbeiten in zahlreichen Ausstellungen in der Schweiz und international präsentiert.

Paula Santomé verbindet Zeichnung, Relief, Skulptur und Installation, um Werke zu schaffen, die von persönlichen Erzählungen, Mythen und gesammelten Bildern inspiriert sind. Anhand organischer Formen und Materialien wie Aluminium, Keramik oder Glas erforscht sie Themen wie Emanzipation, Widerstand und Transformation. Ihre Werke hinterfragen Körperdarstellungen und Machtverhältnisse und entwerfen gleichzeitig neue Formen der Freiheit.

Kontakt: paulasantome.com

In Genf hat die Jury des Museums für moderne und zeitgenössische Kunst den Manor Kunstpreis 2027 an Davide-Christelle Sanvee verliehen. Die 1993 geborene Künstlerin lebt und arbeitet in Genf und entwickelt eine Praxis an der Schnittstelle von Installation und Performance. Sie absolvierte ein Studium der Bildenden Kunst an der Hochschule für Kunst und Design in Genf und spezialisierte sich auf performative Praktiken und die Arbeit des Körpers im Raum. Zudem studierte sie Innenarchitektur in Amsterdam, was ihren Ansatz in Bezug auf Orte und deren Nutzung prägt.

In ihrer Praxis versteht Davide-Christelle Sanvee die Performance sowohl als szenische Form als auch als Mittel zur Emanzipation. Inspiriert vom Theater und von der Institutionskritik nimmt sie die Orte, die sie einnimmt, in Besitz, indem sie dort unsichtbare Erzählungen zwischen persönlichen Geschichten und kollektivem Gedächtnis zum Vorschein bringt. Sie arbeitet ausgehend von den Räumen selbst, um "Präsenzen" der Vergangenheit zirkulieren zu lassen und das Publikum dazu zu bringen, den Kontext, in dem es sich befindet, neu zu überdenken.

In Graubünden, im Bündner Kunstmuseum in Chur, geht der Manor Kunstpreis 2027 an Livio Casanova. Der in Siat geborene und dort aufgewachsene Künstler lebt heute zwischen Graubünden und Bern. Nach seinem Abschluss an der Hochschule der Künste Bern und am Dutch Art Institute in Arnheim stellte er unter anderem in der Kunsthalle Bern, im Bündner Kunstmuseum und im Württembergischen Kunstverein in Stuttgart aus.

Livio Casanova geht von alten Textilien, bestickten Stoffen oder abgenutzten Geweben aus, die Spuren des Gebrauchs und der Erinnerung tragen und die er direkt in seine Kompositionen einbindet. Er verbindet sie mit Motiven, Zeichen und grafischen Gesten, die aus historischen und volkstümlichen Erzählungen stammen, insbesondere aus Textiltraditionen, der Hexerei oder kulturellen Figuren wie Heidi. Durch die Kombination von Fäden, Symbolen und Bildern schafft er Werke, in denen sich die Weitergabe von Geschichten, Handwerk und zeitgenössisches Schaffen in einem Dialog zwischen Materie und Vorstellungskraft kreuzen.

Kontakt: liviocasanova.ch

Im Museum zu Allerheiligen in Schaffhausen wird der Manor Kunstpreis 2027 an Amanda Camenisch verliehen. Die 1987 geborene und aus Schaffhausen stammende Künstlerin lebt und arbeitet seit 2014 in London. Ausgebildet in Fotografie, Sozialanthropologie sowie Kunst- und Kulturanthropologie, hat sie ihre Arbeiten in verschiedenen Institutionen in der Schweiz, in Deutschland und im Vereinigten Königreich präsentiert.

In ihrer Praxis verbindet Amanda Camenisch Installation, Skulptur, Ton, Film und Performance, um immersive und partizipative Umgebungen zu schaffen. Ausgehend von organischen Materialien wie Wachs, Mineralien, Pflanzen oder Textilien erforscht sie die Begriffe der Transformation, der Regeneration und der kollektiven Erfahrung. Ihre Werke entstehen oft im Rahmen von Workshops, Performances oder Klanginterventionen, die den Austausch und neue Beziehungsformen zwischen Menschen, Objekten und dem Raum fördern.

Kontakt: www.amandacamenisch.com

Im Kunst Museum Winterthur wird der Manor Kunstpreis 2027 für den Kanton Zürich an Caterina De Nicola verliehen. Die 1991 in Ortona, Italien, geborene und in Zürich lebende Künstlerin entwickelt eine multidisziplinäre Praxis, die Installation, Performance, Klang und objektbezogene Arbeit miteinander verbindet. Die Absolventin der École cantonale d'art de Lausanne war unter anderem Stipendiatin in La Becque in La Tour-de-Peilz und hat ihre Arbeiten in verschiedenen Institutionen in der Schweiz und im Ausland ausgestellt.

Caterina De Nicola verwandelt Fundstücke, wiederverwertete Materialien und visuelle Elemente des Alltags in immersive Installationen. Sie interessiert sich dafür, wie Bilder, Symbole und Objekte in der heutigen Gesellschaft zirkulieren, sich wiederholen und ihre Bedeutung verändern. Mit einem experimentellen Ansatz, der dem "Do-it-yourself"-Prinzip nahekommt, schafft sie Umgebungen, in denen Assemblage, Umdeutung und Recycling zu Werkzeugen werden, um die heutige Welt zu beobachten und zu hinterfragen.

Kontakt: www.caterinadenicola.com

Ein Engagement für die junge Schweizer Kunstszene: Der Manor Kunstpreis, der 2022 sein 40-Jahre-Jubiläum gefeiert hat, ist einer der wichtigsten Preise zur Förderung zeitgenössischer Kunst in der Schweiz. Er wurde 1982 von Philippe Nordmann mit dem Ziel ins Leben gerufen, jungen Schweizer Künstler*innen eine Plattform zu bieten. Er wird jedes Jahr von einer Fachjury abwechselnd in den folgenden Städten verliehen: Aarau, Basel, Biel, Chur, Genf, Lausanne, Lugano, Luzern (für die Zentralschweiz), Schaffhausen, Sitten, St. Gallen und Winterthur. Ein Blick auf die Liste der Preisträger*innen zeigt, dass der Manor Kunstpreis für eine ganze Reihe von Kunstschaffenden den Startschuss für eine internationale Karriere gegeben hat.

Manor gratuliert den Gewinner*innen des Manor Kunstpreises 2027 herzlich und wünscht ihnen viel Erfolg auf ihrem weiteren künstlerischen Weg!

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Die Geschichte von Manor nimmt ihren Anfang am Ende des 19. Jahrhunderts im französisch- und deutschsprachigen Biel. Hier freunden sich die Brüder und Engros-Händler Ernest und Henri Maus - seit 1901 mit dem Engros-Geschäft Maus Frères in Genf domiziliert - mit ihrem Kunden, dem Detailhändler Léon Nordmann an.

1902 eröffnen die drei weitsichtigen Geschäftsmänner gemeinsam das Warenhaus "Léon Nordmann" an der Weggisgasse in Luzern. Es gilt als eigentliches Ursprungshaus der heutigen Unternehmensgruppe. Im Laufe der Zeit entstanden zahlreiche Warenhäuser des Familienunternehmens in der Schweiz.

Die Unternehmensbezeichnung Manor - zusammengesetzt aus den Namen Maus und Nordmann - wurde um 1965 beim Aufbau einer neuen Corporate Identity kreiert. Gleichzeitig wurden die bis anhin unterschiedlichen Namen der Warenhäuser regional neu festgelegt: Rheinbrücke für Basel und Liestal, Nordmann für die Zentralschweiz, Vilan für die Region Zürich/Ostschweiz, Placette für die Französische Schweiz, Innovazione für das Tessin.

Seit 1994 sind alle zum Unternehmen gehörenden Warenhäuser der Deutschschweiz, seit September 2000 auch alle Häuser in der Westschweiz und im Tessin in Manor umbenannt.

Die Manor AG mit Hauptsitz in Basel ist eine Tochter der Maus Frères Holding in Genf. Die grösste Schweizer Warenhausgruppe heisst ihre Kundinnen und Kunden an den attraktivsten Orten des Landes willkommen und trägt damit zur Belebung der Schweizer Städte bei. Gleichzeitig verfolgt das Unternehmen eine Omnichannel Strategie (Nutzung und Verknüpfung von physischen Geschäften und Online-Shop) und betreibt auf manor.ch auch einen Online-Marktplatz für ausgesuchte Hersteller und Markenpartner. Das Unternehmen ist in allen Landesteilen vertreten, beschäftigt rund 7900 Mitarbeitende und bildet über 200 Lernende aus.

Zur Manor Gruppe gehören 59 Manor Warenhäuser, 27 Manor Food Supermärkte und 23 Manora Restaurants. Insgesamt führt Manor über eine Million Artikel von rund 2800 Lieferanten aus der ganzen Welt. Davon sind etwa 700 lokale Produzentinnen und Produzenten, die im Rahmen des Manor Programms "Lokal" u.a. saisonale Produkte in die Manor Food Supermärkte liefern. Manor ist stolz auf ein Sortiment mit über 5000 lokalen Produkten und damit die Landwirte und lokalen Unternehmen zu unterstützen sowie den lokalen Anbau zu fördern. Auch für die Zubereitung der Gerichte in den Restaurants Manora werden frische Zutaten von höchster Qualität und zertifizierte lokale Produkte aus einem Umkreis von maximal 30 Kilometern verwendet.

Hinweis: Der Über-uns-Text stammt aus öffentlichen Quellen oder aus dem Firmenporträt auf HELP.ch.

Quelle: Manor AG, Pressemitteilung

Originalartikel publiziert auf: Manor Kunstpreis 2027: Die Preisträgerinnen und Preisträger der 45. Ausgabe stehen fest