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Aufgrund der kalten ersten Januarwoche verzeichnete die Pannenhilfe des Touring Club Schweiz rekordhohe Tagesvolumen. Durchschnittlich verzeichnet der TCS rund 1.000 Panneneinsätze pro Tag. Alleine am Montag, 5. Januar, waren es 2.232 sowie am Folgetag 1.884. In fast 60 Prozent der Fälle war der Grund die Starterbatterien, die bei der Kälte versagten.
Die 12-Volt-Batterie gehört zu einem häufigen Schwachpunkt im Winter. Sie hat in der Regel eine Lebensdauer von etwa fünf Jahren. Im Winter wird sie jedoch wegen der Kälte und der Verwendung von Zusatzgeräten wie Sitz-, Lenkrad- und Scheibenheizungen stark beansprucht. Batterieausfälle sind in dieser Zeit häufig. Die Ausfälle können vermieden werden, wenn der Zustand der Batterie überprüft wird und bei Bedarf vor dem großen Kälteeinbruch gewechselt wird.
2025 ohne extreme Wetterbedingungen
Der TCS half im vergangenen Jahr 368.000 Mal bei Pannen. Es herrschten ausgeglichene Wetterbedingungen, im Sommer mit gleichmäßigen Temperaturen ohne große Hitzetage und auch - im Vergleich zu 2024 - mildere Temperaturen Anfang 2025 wie auch zum Start in den Winter im November und Dezember. Ein extremer Schneefall wie im November 2024, der damals die ganze Nordwestschweiz lahmlegte, ist ausgeblieben. Es ist zu erwähnen, dass moderne Fahrzeuge Anomalien (Batteriezustand, Pneudruckverlust oder Fehler am System) frühzeitig melden, so dass die Automobilistinnen und - mobilisten entsprechend rechtzeitig eine Werkstatt aufsuchen.
Die häufigste Pannenursache ist auch im Jahresrückblick die Starterbatterie, und zwar bei Autos mit Treibstoffantrieb wie bei E-Autos. 2025 waren es gut ein Drittel Einsätze aufgrund Problemen mit der Starterbatterie (37,2 Prozent), der zweithäufigste Pannengrund sind Schäden an Reifen (16,5 Prozent). Die Weiterfahrquote beläuft sich auf 80 Prozent.
Pressekontakt:
Vanessa Flack, Mediensprecherin TCS
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Quelle: Touring Club Suisse (TCS), Pressemitteilung
Originalartikel publiziert auf: Kälte verdoppelt Einsätze der Pannenhilfe des TCS