Besonders betroffen sind die Hauptstadt Caracas und die nördliche Küstenregion - Gebiete, in denen die Menschen bereits massiv unter der anhaltenden wirtschaftlichen Krise, Ernährungsknappheit und der Hyperinflation leiden. Zahlreiche Gebäude sind eingestürzt und die öffentliche Infrastruktur wurde zerstört. Das genaue Ausmaß der Schäden sowie die Anzahl Todesopfer und Verletzte ist noch nicht zu beziffern.
"Die Katastrophe trifft auf eine schwer gebeutelte Region; viele Menschen leben schon vor dem Beben in extremer Armut, mangelnder Ernährung und hatten keinen verlässlichen Zugang zu medizinischer Versorgung. Durch das verheerende Beben wird die Not nun noch verstärkt", sagt Rafael Filliger, Programmdirektor Venezuela von Caritas Schweiz.
Vor Ort koordinieren die lokale Caritas und das internationale Caritas-Netzwerk die ersten Hilfsmaßnahmen. Besonders dringend benötigt werden Trinkwasser, Nahrungsmittel, medizinische Versorgung und Notunterkünfte.
Caritas Schweiz ruft zu Spenden für die Betroffenen des Erdbebens in Venezuela auf. www.caritas.ch/venezuelabeben
Kontakt und Vermittlung von Interviews
Niels Jost,
Mediensprecher Caritas Schweiz
medien@caritas.ch
+41 76 233 45 04
